Unsere Schwerpunkte
“Sage es mir, und ich werde es vergessen.
Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten.
Lass es mich tun, und ich werde es können.”
(Konfuzius)
Sprache und Kommunikation
Die Sprache ist der Schlüssel zu Bildung, Integration und Teilhabe. Der Grundstein zur Sprachbildung wird bereits in den ersten Lebensjahren gelegt. Die Unterstützung der Sprachentwicklung findet bei mir in der Tagespflege alltäglich statt. Damit ein Kind seine sprachlichen Fähigkeiten entwickeln kann, braucht es die Interaktion mit seiner Umwelt. Vielfältige Situationen und Handlungen werden bei mir immer durch Sprache begleitet. Tägliche Rituale, wie z.B. Fingerspiele, gemeinsames Singen von Liedern oder Tischsprüche sollen die Kinder zum Sprechen animieren und unterstützen das Sprachempfinden- und verstehen. Kinder entwickeln Freude an Sprache, wenn ihre Handlungen dabei in sinnvolle Zusammenhänge gestellt sind. Je bedeutsamer die (Sprach)-Handlung, desto stärker ist das Bedürfnis sich über die Sprache mitzuteilen.
Das Freispiel „spielerisch lernen“
Man könnte denken, dass das freie und spontane Spiel von Kindern eine scheinbar lernfreie Zeit ist. Aber gerade hierbei findet ein eigenaktives Lernen mit allen Sinnen statt. Die Kinder lernen durch „spielen“ – ohne es zu wissen. Dafür brauchen sie viel Raum, um sich zu frei entfalten zu können. Ganz eigenständig wählen sie ihren Spielpartner, den Spielort oder die Spielmaterialien aus. Das Spiel ist deshalb so wertvoll und zugleich wichtig für die Entwicklung eines Kindes, weil es eine selbst ausgewählte Tätigkeit ist, der es voller Freude und Motivation nachgehen kann. Nicht nur soziale Verhaltensweisen wie Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft werden ausgeprägt sondern auch Ihren Bewegungsdrang und ihre Neugierde sich intensiv mit sich und ihrer Umwelt auseinander zu setzen, können ausgelebt werden. Im Spiel werden Fähigkeiten wie kognitive, motorische, soziale und emotionale gefördert. Erst wenn ein Kind sich gebunden fühlt, kann es sich auf das Spielen einlassen und explorieren.
Musikalisch-rhythmische Förderung
Musik hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Lern- und Sozialverhalten sowie Koordination bei Kindern. Zur Musik können wir singen, tanzen oder auch spielen und zu einer Gemeinschaft heranwachsen. Die Stimme ist unser natürlichstes Instrument. Einmal täglich findet bei uns ein individueller Morgenkreis statt, der sich an den aktuellen Themen anpasst.
- Singen: Hierbei erfahren die Kinder die einzelnen Stimmlagen
- Bewegung und Tanz: Hier erfahren die Kinder die Umsetzung von Bewegung in Tanz
- Instrumentalspiel: Besondern schön lassen sich einfache Instrumente wie Klanghölzer, Glockenspiel oder Rasseln benutzten. So lernen die Kinder eine Vielzahl von Klängen kennen.
- Hören: Durch genaues Hinhören lernen die Kinder die verschiedenen Klänge und Geräusche kennen und zu unterscheiden. So findet die spielerische Förderung des Gehörs und des Rhythmusgefühls statt.
Naturerfahrungen
Wir erkunden den Garten, machen Wetterbeobachtungen und erleben die Natur im Jahreswechsel. Diese bietet den Kindern Zeit zum Forschen und Entdecken. Die Kinder sollen die Natur als ihre Lebensgrundlage begreifen lernen indem wir unser eigenes Beet mit Gemüse und Obst bewirtschaften.
Sinneserfahrungen
Eine wichtige Erfahrung bei Kindern unter 3 Jahren ist die Sinneserfahrung. Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken, dadurch lernen Kinder ihr Umwelt besser kennen. Wasser und Erde erleben die Kinder durch matschen und in der eigenen Wasserstraße. Weiterhin haben die Kinder die Möglichkeit mit unterschiedlichen Materialien wie Knete, Ton, Naturmaterialien und Papier Erfahrungen zu sammeln um somit ihre Motorik und Kreativität anzuregen. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder genügend Zeit zum Ausprobieren, wiederholen und experimentieren haben. Dies alles ist wichtiger als das fertige Endprodukt.